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                   WDVS -  Wärmedämmverbundsystem

    Lohnt sich Dämmung im Altbau?

    Viele Bestandsgebäude haben energetische Schwachstellen wie veraltete Fenster und kaum gedämmte Außenwände, Decken oder Böden, was zu hohen Wärmeverlusten f ührt. Investitionen in Sanierung und Modernisierung sind daher meist unvermeidbar, wenn der Gebäudewert erhalten oder gesteigert werden soll. Studien zeigen, dass sich eine nachträgliche Fassadendämmung bei Häusern vor 1977 typischerweise innerhalb von etwa 4 bis 10 Jahren amortisieren kann – abhängig vom Energiepreis und Ausgangszustand.

    Schutz für Bausubstanz und Wohnkomfort

    Eine fachgerecht ausgeführte Wärmedämmung schützt die Bausubstanz vor Schlagregen, Hitze, Frost und starken Temperaturschwankungen und kann damit die Lebensdauer des Gebäudes deutlich verlängern. Risse und kleinere Putzschäden werden überdämmt, sodass weniger Feuchtigkeit eindringen kann und die Außenwand langfristig trockener bleibt. Gleichzeitig verbessert sich das Wohnklima spürbar: Wände fühlen sich wärmer an, Zugerscheinungen nehmen ab, und der Energiebedarf sinkt.


    Mehr Wert durch bessere Energiewerte.

    Mit einer energetisch modernisierten Gebäudehülle wirkt eine Immobilie nicht nur gepflegter, sondern gewinnt auch am Markt an Attraktivität. In Immobilienanzeigen müssen heute die Kennwerte aus dem Energieausweis – etwa Energieeffizienzklasse und Endenergieverbrauch – verpflichtend angegeben werden, wodurch gute Dämmwerte direkt verkaufsfördernd wirken.


    ENERGIE SPAREN


    Wer Energie spart, handelt ökologisch und ökonomisch klug: Sie leisten einen Beitrag zum Klimaschutz und entlasten gleichzeitig dauerhaft Ihr Budget.

    Eine besonders wirkungsvolle Maßnahme ist ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) an der Fassade. Diese Form der Außendämmung reduziert den Heizwärmebedarf deutlich und hat sich seit mehreren Jahrzehnten als zuverlässige, langlebige Lösung bewährt. Je nach Gebäudetyp und Ausgangszustand sind durch eine fachgerecht ausgeführte Fassadendämmung Heizkosteneinsparungen von typischerweise 20 bis 30 Prozent, in Einzelfällen sogar bis zu rund 40 Prozent möglich.



    WARUM IST DAS DÄMMEN IM SYSTEM SO WICHTIG?

    Im Wärmedämmverbundsystem sind alle Komponenten – Dämmplatten, Kleber, Dübel, Schienen, Armierungsgewebe sowie Ober- und Unterputz – technisch genau aufeinander abgestimmt. Nur als geprüftes Gesamtsystem erhält ein WDVS die bauaufsichtliche Zulassung, erfüllt Brandschutz- und Sicherheitsanforderungen und darf überhaupt verbaut werden.

    Das bedeutet: Nur wenn die Verarbeitung konsequent „im System“ erfolgt, bleiben Zulassung, volle Funktionsfähigkeit und Ihre Gewährleistungsansprüche im Schadensfall erhalten – bei systemfremden Komponenten können diese Rechte eingeschränkt oder sogar verloren gehen.


    DÄMMEN SCHÜTZT DIE WERTVOLLE BAU­SUBSTANZ


    Ein Eigenheim ist Lebensraum voller Erinnerungen – und zugleich eine wertvolle Investition in die Zukunft. Damit diese Wertanlage auch im Alter Sicherheit bietet, ist es wichtig, den Werterhalt rechtzeitig im Blick zu behalten.

    Kommt das mit viel Hingabe geplante oder mühsam finanzierte Haus in die Jahre, lässt sich mit einer durchdachten Modernisierung gezielt gegensteuern. Eine professionelle Fassadendämmung schützt die Bausubstanz nachhaltig vor Witterungseinflüssen und kann den Marktwert der Immobilie deutlich erhalten oder sogar steigern.


    Auch bereits gedämmte Häuser müssen kein Endpunkt sein: Über geeignete Verfahren wie die Aufdoppelung bestehender Wärmedämmverbundsysteme können ältere Dämmungen an heutige energetische Standards angepasst und so zukunftsfähig gemacht werden.